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6. MÄRZ 2024 | 16.00 - 17.30 UHR

Mittwochsgespräch über den Film „Das Haus in der Auguststraße“

Die israelische Filmemacherin Ayelet Bargur ist zu Gast im Mittwochsgespräch bei Dr. Irmtrud Wojak und Dr. Anja N. Stuckenberger. Gezeigt wird ihr Dokumentarfilm Das Haus in der Auguststraße“ (deutsche Untertitel, 2007, 63 min.).

Anschließend Gespräch mit der Regisseurin (englisch mit Übersetzung)

Ort: Fritz Bauer Bibliothek, Feldmark 107, 44803 Bochum

Zeit: 16.00-17.30 Uhr

Eintritt: frei (wir freuen uns über eine Spende)

Wichtiger Hinweis
Es gibt aktuell noch keinen barrierefreien Zugang zu den sanitären Anlagen. Sie sind nur mit Begleitperson erreichbar!

  • Beschreibung

In dem jüdischen Kinderheim Beit Ahawah (Haus der Liebe) in der Berliner Auguststraße lebten in den 20er Jahren Kinder aus armen Familien und Waisenkinder aus Osteuropa. Unter der Leitung der „Schwester Oberin“ Beate Berger wurde es zu einer bekannten pädagogischen Institution. Nach dem Machtantritt der Nationalsozialisten 1933 wurde der Leiterin rasch klar, dass es für ihre Schützlinge in Deutschland keine Zukunft mehr gab. So beschloss sie, das Heim nach Palästina zu verlegen, und rettete damit mehr als 100 Kindern das Leben.

In ihrem Buch „Ahawah heißt Liebe“ (München, dtv, 2006) hat Ayelet Bargur diese Geschichte rekonstruiert, die zugleich ihre Familiengeschichte ist: Sie ist die Urgroßnichte von Beate Berger, ihre Familie stammt aus Bad Breisig bei Köln. Auf ihrer Spurensuche hat sie Zeitzeugen befragt, zahlreiche Dokumente, Briefe und Fotos gesammelt und zu einem ebenso persönlichen wie facettenreichen und lebendigen Lehrstück deutsch-jüdischer Geschichte verbunden.

In ihrem Dokumentarfilm Das Haus in der Auguststraße“ (Israel 2007, 63 min) kommen die ehemaligen Kinder zu Wort, die, heute teils über 90 Jahre alt, in Berlin und Israel leben; sie berichten vom Leben im Heim, von der Vorbereitung für die Auswanderung und von der abenteuerlich-gefährlichen Übersiedlung nach Haifa in den 30er Jahren. 

Ayelet Bargur, geboren 1969 in San Francisco, lebt in Israel. Sie studierte an der Universität Tel Aviv Film- und Kunstwissenschaften sowie Filmregie und -produktion. Ihre Dokumentarfilme und Spielfilme reflektieren kritisch das tägliche Leben in Israel, sie wurden mit wichtigen Preisen ausgezeichnet und auf internationalen Festivals gezeigt. Für die Recherche zu dem Film- und Buchprojekt „Ahawah heißt Liebe“ erhielt Ayelet Bargur ein Stipendium des Berliner Künstlerprogramms des DAAD. „The House On August Street“ erhielt beim Haifa International Film Festival 2007 den „Second Prize for Best Documentary“ sowie 2008 den „Grand Prix for Documentary“ der CIRCOM.

Veranstaltungsreihe: „We need, need, need to talk“

Gefördert von: „Demokratie leben“

 

Kontakt: magdalena.koehler@buxus-stiftung.de

Eine Veranstaltung des Fritz Bauer Forums in Verbindung mit der Evangelischen Stadtakademie Bochum.

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