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!!! DIE VERANSTALTUNG FÄLLT KRANKHEITSBEDINGT AUS !!!

Amineh Kakabaveh - Eine Peschmerga im Parlament

Im Herbst 2021 ruhte das Schicksal der schwedischen Regierung auf ihren Schultern. Jetzt ist Aminehs Kakabavehs Kampf aktueller denn je. Sie will die Menschenrechte der etwa 40 Millionen Kurd*innen (12 Millionen im Iran, die Subjekt der Repression seitens des islamistischen Regime sind) nicht einem Nato-Beitritt Schwedens opfern. Der türkische Präsident Erdoğan droht mit der Blockierung des Beitritts Schwedens zur Nato und kritisiert gleichzeitig Schwedens Aufnahme kurdischer Geflüchteter. Das klingt nach Erpressung.

Vortrag und Diskussion mit Amineh Kakabaveh

Ort: Kunstmuseum Bochum, Kortumstraße 147, 44787 Bochum

Einlass: 19.00 Uhr
Beginn 19.30 Uhr
Ende: 21.00 Uhr

(Maskenpflicht bitte beachten.)

  • Beschreibung

Vortrag und Diskussion mit Amineh Kakabaveh

!!! DIE VERANSTALTUNG FÄLLT KRANKHEITSBEDINGT AUS !!!

Veranstaltung des Fritz Bauer Forums
in Kooperation mit Rojava-Solidarität Bochum

Es begrüßen Sie:

DR. IRMTRUD WOJAK
Fritz Bauer Forum

AGIR MUSTAFA BIRHÎMEOĞLU
Rojava Solidarität Bochum

AMINEH KAKABAVEH
Schwedische Menschenrechtsaktivistin
Übersetzt aus dem Kurdischen (Soranî) von Amir Mahmoudi und Mohamad Shoan Vaisi

MARIA WOLF
Bochumer Schauspielerin, liest aus dem Buch

Nach dem großen Interesse bei ihrem ersten Besuch, kommt Amineh Kakabaveh erneut nach Bochum. Sie ist eine schwedische Kurdin mit Wurzeln im Iran, wo sie als Sozialistin für die Rechte von Frauen und Minderheiten kämpfte. Auch im Iran sind etwa zwölf Millionen Kurd*innen der Unterdrückung durch das islamische Regime ausgesetzt.

Aminehs internationaler Kampf für die Grundrechte ging über vierzehn Jahren im schwedischen Parlament weiter. Durch ihre Stimme wurde Madgalena Andersson 2021 zur Ministerpräsidentin von Schweden gewählt. Mitte diesen Jahres war ihre Stimme nach einem Misstrauensantrag gegen die amtierende Regierung erneut ausschlaggebend.

Einflussreiche Kämpferin für die Rechte der Kurd*innen in Schweden

Bei ihrem zweiten Besuch in Bochum wird Amineh Kakabaveh mehr über ihr Leben als Peschmerga erzählen. Und es geht darum, welche Pläne sie jetzt hat, nachdem sie bei den Parlamentswahlen am 11. September in Schweden nicht mehr kandidiert hat.

Sie wird ferner eine Einschätzung der aktuellen Situation in Schweden geben, wo der türkische Präsident Erdoğan seine Zustimmung zum beantragten NATO-Beitritt des Landes davon abhängig macht, dass die schwedische Regierung Kurd*innen, die dort Schutz vor politischer Verfolgung gefunden haben, an die Türkei ausliefert. Diese sind konkret von Auslieferung in den Verfolgerstaat bedroht. Wie geht Schweden mit dieser erpresserischen Forderung um? Wie stellt sich das gesellschaftliche Klima in diesem Konflikt dar und gibt es Solidarität mit den bedrohten Kurd*innen?


Stimmen zu „Amineh – Nicht größer als eine Kalaschnikow“

„Bei der Lektüre von Aminehs spannendem und wichtigem Buch haben mich ihr dramatischer Weg in die Freiheit und ihr Mut beeindruckt, aber ich empfand auch tiefe Trauer. Iran mit seinen wunderbaren Menschen und seiner reichen Kultur hätte seinen Platz unter den säkularen, liberalen Demokratien der Welt einnehmen können, wären der Schah und seine US-amerikanischen Kumpane nicht so kurzsichtig gewesen: Was für ein Verlust!“
⏤ Björn Ulvaeus Künstler, ABBA

„‚Amineh – Nicht größer als eine Kalaschnikow‘ ist eine faszinierende Geschichte. In ihrer einzigartigen Biografie schildert Kakabaveh nicht nur Engagement und Erfahrungen, die weit über den schwedischen Alltag hinausgehen, sondern auch eine politische Haltung. Dabei fusst ihre Sichtweise nicht auf einer speziellen Identität als kurdische Einwanderin, sondern auf den universellen Werten, welche uns als Menschen einen.“
⏤ Ann Charlott Alstadt, Aftonbladet

„Eine packende, mit großer Offenheit geschriebene Geschichte über Widerstandskraft trotz verschwindend geringer Erfolgsaussichten. Im Rahmen einer fesselnden Tour de Force beleuchtet das Buch den Einfallsreichtum kurdischer Frauen und ihren Kampf um Gleichberechtigung. Aminehs Bericht über eine von Armut, Krieg, Revolution und Exil geprägte Kindheit beschreibt dabei die Umwälzungen, denen Millionen kurdischer Menschen ausgesetzt waren.“
⏤ Masih Alinejad, iranischstämmige Journalistin und Frauenrechtsaktivistin

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