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11.12.2021 | Unlimited Hope Festival (Online)

THEY AIN'T READY FOR ME

5,00 
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They Ain’t Ready for Me ist der abendfüllende Dokumentarfilm über Tamar Manasseh , den afroamerikanischen Rabbinerstudenten, der den Kampf gegen sinnlose Morde im Süden von Chicago anführt. Jeden Tag sitzt Tamar, die temperamentvolle, selbstbewusste und anziehende Mutter von zwei Kindern, an der Ecke 75th Street und South Stewart Avenue im Stadtteil Englewood von Chicago. Dies ist das Ghetto, in dem Armut, Arbeitslosigkeit, Sucht und Gewalt grassieren. 2015 wurde eine junge Mutter erschossen, als sie versuchte, einen Streit zu beenden. Für Tamar war dies ein sinnloses Töten zu viel. Tamar war es leid, darauf zu warten, dass die Politiker etwas tun, und nahm die Situation selbst in die Hand. Sie hat etwas Einfaches, aber Revolutionäres getan – sie hat sich an die Ecke gesetzt und ist seitdem nicht mehr gegangen.

Das Ticket ist für die Online-Vorführung am 11.12.2021 gültig.

2020
Regie: Brad Rothschild

Hier gehts zum Film
  • Beschreibung

They Ain’t Ready for Me ist der abendfüllende Dokumentarfilm über Tamar Manasseh , den afroamerikanischen Rabbinerstudenten, der den Kampf gegen sinnlose Morde im Süden von Chicago anführt. Jeden Tag sitzt Tamar, die temperamentvolle, selbstbewusste und anziehende Mutter von zwei Kindern, an der Ecke 75th Street und South Stewart Avenue im Stadtteil Englewood von Chicago. Dies ist das Ghetto, in dem Armut, Arbeitslosigkeit, Sucht und Gewalt grassieren. 2015 wurde eine junge Mutter erschossen, als sie versuchte, einen Streit zu beenden. Für Tamar war dies ein sinnloses Töten zu viel. Tamar war es leid, darauf zu warten, dass die Politiker etwas tun, und nahm die Situation selbst in die Hand. Sie hat etwas Einfaches, aber Revolutionäres getan – sie hat sich an die Ecke gesetzt und ist seitdem nicht mehr gegangen.

Jeden Tag sitzt sie an der Ecke, grillt, macht Musik und bringt Spiele für die Kinder mit. In über vier Jahren wurde nicht eine Person auf dem Block getötet. Tamar und die von ihr gegründete Organisation MASK, Mothers and Men Against Senseless Killings, beweisen, dass etwas getan werden kann, die Situation ist nicht aussichtslos. Allein durch ihre Präsenz im Block – reden, scherzen und rumhängen – lässt sie die vergessenen Bewohner der Nachbarschaft glauben, dass es Menschen gibt, denen es egal ist, ob sie leben oder sterben. Aber Tamar Manasseh ist mehr als nur eine besorgte Mutter – sie ist auch Rabbinerin. Ihr einzigartiger Hintergrund und ihre Erziehung geben ihr eine Perspektive, die nur wenige Menschen für sich beanspruchen können. Sowohl authentisch jüdisch als auch authentisch schwarz bringt sie ein Verständnis für beide Gemeinschaften mit, auch wenn sie um Akzeptanz in der jüdischen Welt kämpft.

They Ain’t Ready For Me untersucht die Herausforderungen und Motivationen dieser furchtlosen Gemeindeleiterin, die daran arbeitet, zu verhindern, dass mehr Menschen durch Waffengewalt getötet werden. Es zeigt auch, wie ihr Judentum ihren Aktivismus beeinflusst. Tamars komplexe Identität und ihre magnetische Persönlichkeit machen sie zu einer Macht, mit der man rechnen muss, und sie hat noch nicht einmal ihren Schritt gemacht.

Die Geißel der Waffengewalt hat in den Vereinigten Staaten epidemische Ausmaße angenommen. Nach jeder Massenerschießung verweisen die Leute auf Waffengewalt in Chicago als Beispiel dafür, dass die Waffenregulierung nicht funktioniert. Chicagos Waffengesetze gehören schließlich zu den strengsten des Landes, haben aber eine der höchsten Mordraten in den USA. Was dieses Argument nicht anspricht, sind die zugrunde liegenden Ursachen des Mordes in der Innenstadt von Chicago – Armut, Arbeitslosigkeit, Masseninhaftierung und institutionalisierter Rassismus. Darüber hinaus schwebt die Drohung, Bundestruppen nach Chicago zu schicken, eine Idee, die ständig von nationalen Politikern verbreitet wird, die absolut nicht bereit sind, sich der Realität vor Ort zu stellen, wie eine dunkle und unheilvolle Wolke über dem Ghetto auf.

Dieser Film zeigt, wie Tamar Manasseh und MASK täglich beweisen, dass etwas getan werden kann, um Waffengewalt zu reduzieren, wenn der Wille dazu besteht. Diese Botschaft muss schnell ein breiteres Publikum erreichen. Tamar ist in Chicago zu einer bekannten Persönlichkeit geworden, und sie ist bereit, eine nationale Persönlichkeit zu werden – in den letzten Monaten hat die New York Times vier Meinungsartikel veröffentlicht, die sie verfasst hat. They Ain’t Ready For Me wird eine große Rolle dabei spielen, sie als wichtige Stimme nicht nur für die schwarze Community, sondern auch für ein zunehmend multiethnisches Amerika zu etablieren.

Der Film zeigt, wie Tamar die Herausforderungen der schwarzen und jüdischen Welt angeht. Die Geschichte steht im Kontext der größeren Probleme, die sich im heutigen Amerika abspielen – zunehmende Rassenspannungen, wachsende Ungleichheit und ein wachsendes Gefühl der Atomisierung und Entfremdung. In der jüdischen Welt wird Tamar als Außenseiterin angesehen, deren Identität ständig in Frage gestellt wird, auch wenn ihr Ansatz zur Bekämpfung von Waffengewalt gelobt wird. Das Paradoxe ist, dass sie zwar ihr Judentum als Quelle ihres Aktivismus ansieht und viele Juden als Unterstützer beansprucht, sie jedoch von der (weißen) jüdischen Mainstream-Gemeinde auf Distanz gehalten wird.

Der Film beleuchtet auch, wie Aktivisten an der Basis in die Bresche springen können, wenn lokale, staatliche und nationale Institutionen nicht auf die Grundbedürfnisse ihrer Wähler eingehen. Eine weitere wichtige Dimension des Films ist der Fokus auf eine starke Frau, die zu einer Führungspersönlichkeit in der Gemeinde aufsteigt. In dem aktuellen gesellschaftlichen und politischen Klima, in dem Frauen zunehmend Gehör finden und der Kampf für Frauenrechte zu einer einigenden Kraft geworden ist, dient Tamar als Vorbild und Inspiration für uns alle.

 

 

Brad Rothschild

Regisseur/Produzent Brad Rothschild ist ein preisgekrönter Produzent und Autor mit sowohl einem kreativen als auch einem geschäftlichen Hintergrund. Er erhielt einen Master in International Affairs und einen Master in Business Administration, beide von der Columbia University. Von 1995 bis 1997 war er Redenschreiber und Kommunikationsdirektor der israelischen Mission bei den Vereinten Nationen.

Brad produzierte den preisgekrönten Dokumentarfilm Kinderblock 66: Return to Buchenwald. Der Film wurde auf dem Jerusalem Film Festival und auf über 20 Festivals in den Vereinigten Staaten und auf der ganzen Welt gezeigt. Brad führte Regie beim Dokumentarfilm African Exodus über die Notlage der afrikanischen Flüchtlinge Israels und beim Dokumentarfilm Tree Man über die Menschen, die zu jeder Weihnachtszeit nach New York City kommen, um Weihnachtsbäume zu verkaufen. Tree Man gewann den Publikumspreis beim St. Lawrence International Film Festival. Derzeit führt er bei einem Dokumentarfilm über Raoul Wallenberg Regie.

Im Anschluss an die Vorführung online-Gespräch mit dem Regisseur!

 

Cast

Regie: Brad Rothschild
Kamera: Daniel Kullmann

Schnitt und Produktion: Connor Kalista

Darstellerin:
Tamar Manasseh

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